Leserbriefe und Reaktionen
Zum Thema: Streik der Kirchhainer Erzieherinnen und die Reaktion von Klaus Hesse Berichterstattung vom 10.07.2009 in der OP
von Friedrich Pitton, Kirchhain
(ungekürzte Originalversion)
Bezugnehmend auf die
Äußerungen von Klaus Hesse in der OP vom 19.06.2009 sowie im
Internetforum „Rund um Kirchhain“ vom 21.06.2009
Natürlich beobachte ich als Kirchhainer auch aus dem Ausland das
Geschehen in meiner Heimatstadt. Ist dies doch durch die Internet Seite
der OP sehr komfortabel.
Mit Verwunderung habe ich zur Kenntnis genommen, dass Klaus Hesse sich
bei den Kirchhainer Erzieherinnen für deren vorbildlichen Einsatz
bedankt. Sein Dank gilt insbesondere den Vertretern der Gewerkschaft
ver.di und allen, die sich für das grundgesetzlich verbriefte
Streikrecht einsetzen. Darüber hinaus unterstützt er voll und
ganz die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und angemessene
Entlohnung.
Man muss wissen: Klaus Hesse ist als Kundenbindungscoach der
Herkulesmärkte tätig. In diesem Markt ist der
größte Teil der Beschäftigten als vierhundert
Euro-Jober/innen mit einem Stundenlohn von 6,00 € tätig.
Warum engagiert sich Klaus Hesse nicht für die sozialen Belange
der Mitarbeiter/innen in den Herkules-Märkten?
Die Sozialdemokraten sind schlechte Wahlverlierer. Nicht nur
während des Wahlkampfes, sondern auch fünf Jahre nach der
Wahl zeigen sie ihr wahres Gesicht. Ich habe den Eindruck, dass es
Herrn Hesse um die Macht und nicht um die berechtigten Interessen aller
Kirchhainer Bürger und Bürgerinnen geht.
Neben bei bemerkt bezeichnete Herr Alt Bürgermeister Hesse .Herrn
Stadtrat Schmidt abwertend als Hobbypolitiker. Sind nicht alle
ehrenamtliche Politiker
Hobbypolitiker ? Gerade was Herrn Stadtrat Schmidt betrifft hat
dieser Hobbypolitiker meines Erachtens mehr kommunalpolitisches
Fachwissen als manch ehemaliger Hauptamtlicher
bzw.Altbürgermeister.
Friedrich Pitton
Ehemaliger Hobbypolitiker und Stadtrat
Kirchhain, Stettinerstrr.52
z.Zt. Wuxi , Jiangsu Provinz
P.R.CHINA
---
Zum Thema: Streik der Kirchhainer Erzieherinnen
„Erzieherinnen
nehmen Realität nicht wahr – andere bangen um
Arbeitsplatz“ Berichterstattung vom 30.06.2009 in der OP
von Helmut Pielsticker, Kirchhain
(ungekürzte Originalversion)
Danke den Erzieherinnen für ihre Arbeit, die sie tagtäglich
zum Wohle der Kinder leisten. Ein Danke, welches sie mit Sicherheit
nicht oft hören. Aber damit stehen Erzieherinnen nicht alleine da.
Viele andere Berufsgruppen in unserer Gesellschaft hören auch nur
selten ein Dankeschön. Insbesondere in der jetzigen Zeit sind
Schimpftiraden über Manager, die versagt haben, skrupellose
Abzocker und schaumschlagende Wahlkampfpolitiker an der
Tagesordnung. Und dann die Zukunftsängste. Keiner weiß, ob
auch ihn/sie die Kurzarbeit oder sogar die Kündigung trifft. Dass
Erzieherinnen im öffentlichen Dienst gerade jetzt streiken und ein
Angebot der Arbeitgeber durch ver.di abgelehnt wird, ist nicht
nachzuvollziehen. Man muss wissen, dass es sich bei den Forderungen um
eine generelle Beförderung in die nächst höhere
Entgeltgruppe und laut ver.di um Erhöhungen von bis zu 1.000,00
€ pro Monat/Person handeln kann. Damit soll der Beruf attraktiver
gemacht werden. Ist es den Eltern bewusst, dass sie diese Mehrkosten zu
tragen haben?
Es stellt sich weiterhin die Frage, warum in Zeiten voller Kassen die
Belange in der frühkindlichen Erziehung, von den damals
verantwortlichen Politikern und von den Gewerkschaften, nicht
registriert wurden. Außerdem hätten hier schon andere
Maßstäbe z.B. beim Arbeitsschutz gesetzt werden können.
Eine Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit haben die
Erzieherinnen der Stadt Kirchhain erst von Bürgermeister Kirchner
erhalten. Er setzt sich kontinuierlich mit dem Kompetenzteam für
die Verwirklichung einer engagierten Familien- und Sozialpolitik in
Kirchhain ein, wie es den Medien zu entnehmen war.
Es ist schade, dass hier seitens der Erzieherinnen die Realität
nicht mehr wahrgenommen wird, wo andererseits viele um ihren
Arbeitsplatz bangen müssen
---
Marburger Neue Zeitung, 12. Juli 2006
Hallenbad-Schließung "Nicht dumm, nicht
arrogant"
Zur geplanten Schließung des Kirchhainer
Hallenbades und zum Kommentar von Horst Joh. Boßhammer vom 1. Juli
2006
Jeder Bürger, der in seinem Arbeitsleben eine
Immobilie, ob Haus oder Eigentumswohnung, gekauft und finanziert hat, ist
bestrebt, diese bis zum Eintritt in seinen wohl verdienten Ruhestand, also in
ca. 35 oder 40 Jahren, zurück gezahlt zu haben. Verfolgt man aber die Zahlen des
Verwaltungshaushaltes der Stadt Kirchhain, so muss man feststellen, dass in
Kirchhain offensichtlich jahrzehntelang eine Schuldentilgung bzw. die Ansparung
einer Rücklage für die Bäder (trifft auch für andere Einrichtungen zu) nicht
üblich war. Warum haben die Verantwortlichen von SPD in den wirtschaftlich
fetten Jahren, wo reichlich Überschuss erwirtschaftet wurde, keine Rücklagen für
Freibad und Hallenbad gebildet? Fazit: Die von der CDU beantragte Schließung von
dem Hallenbad hat nichts mit Dummheit oder Arroganz zu tun, sondern ist die
logische Konsequenz aus jahrzehntelanger sozial demokratischer Misswirtschaft.
Ich werde mich im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung um die Weiterentwicklung
eines Bades aktiv einsetzen.
Reinhard Stöber, Kirchhain, CDU
Stadtrat
---
Oberhessische Presse, 06. Juni 2006
Stadtverordnetenvorsteher Preis erledigt die
gleiche Arbeit in nur fünf Wochen
Zu dem Artikel "Das Tagesgeschäft kann
beginnen" am 18. Mai 2006
CDU setzt mit Willibald Preis die positive
Entwicklung für Kirchhain fort. Erinnern wir uns: Wie die Oberhessische Presse in der vergangenen Legislaturperiode
berichtete, fanden unter dem damaligen SPD-Stadtverordnetenvorsteher Klaus Weber
die ersten konstituierenden Sitzungen der Ausschüsse und deren Beschlussfassung
am 19. Juni 2001 statt. Und das unter der Tatsache, dass die Kommunalwahl 2001
bereits eine Woche früher als in diesem Jahr durchgeführt wurde. Fazit: Wozu die
SPD vor fünf Jahren mit Klaus Weber ganze zehn Wochen brauchte, erledigte die
CDU mit Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis die gleiche Arbeit in nur fünf
Wochen, also doppelt so schnell! Sie setzt somit die positive Entwicklung für
Kirchhain fort.
Jan Lorenz, Am Sternacker 9,
Kirchhain-Betziesdorf
|