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Flusskreuzfahrt der
CDU Kirchhain
In aller Frühe starteten 3 Busse der CDU-Reisegruppe zu
ihrer Flusskreuzfahrt auf der Rhone, die unter der Leitung von Karin
Pielsticker stand. Nachdem alle Teilnehmer ihre gut ausgestatteten Kabinen auf
der A-Rosa Stella bezogen und das erste ausgiebige Abendessen eingenommen
hatten, startete die A-Rosa Stella flussabwärts Richtung Avignon. Von Pont d’Avignon führte eine Busrundfahrt
zu den Les Alpilles, „den kleinen Alpen“ mit Aufenthalt in St. Remy und Les
Baux, der Stadt in den Felsen. Am Nachmittag und Abend wurde man durch örtliche
Führer in Avignon u. a. zu dem Papstpalast geführt. Von den höher gelegenen
ehemaligen päpstlichen Gärten hatten wir einen herrlichen Blick auf Avignon,
das Rhonetal und Avignons Brückentorso Saint Bénézet. Die Stadtführung am
nächsten Tag in Arles, auf den Spuren von van Gogh, stand unter einem
schlechten Stern, denn es regnete teilweise in Strömen. Dafür entschädigte uns
die Sonne bei dem Ausflug in die
Camargue. Wir bewunderten die Scharen von rosa Flamingos, die Herden weißer
Pferde und die der schwarzen Stiere, die wir auf dem Weg zum Wallfahrtsort Les
Saintes-Maries-de-la Mer zu sehen
bekamen. Ein Abstecher nach Aigues-Mortes, die Stadt des „Toten Wassers“ mit
seiner vollständig erhaltenen Stadtmauer und vielen Wehrtürmen rundete diesen
Tag ab.
Der nächste Tag war
geprägt von der Fahrt in die Ardeche-Schlucht, eine der schönsten Landschaften
Frankreichs. Am Pont d’Arc sah man schon die ersten Kanu- und Paddelboote
fahren. Am Nachmittag schmeckte bei schönem Wetter der Kaffee und Kuchen auf
dem Deck des Schiffes. Einige hatten sich um das Schifferklavier von Tosca von
der Ahe geschart und sangen auf dem Weg nach Tournon nicht nur fröhliche
Frühlingslieder. Bevor am letzten Tag, bei herrlichem Wetter, das
Weinanbaugebiet des Beaujolais besucht wurde, stand eine ausführliche
Stadtführung in Lyon auf dem Programm. Hier gefielen vor allem die engen Gassen
der Altstadt, besonders die Rue St. Jean mit der gleichnamigen Kathedrale und
die Basilika Notre Dame de Fourviere, von der man einen herrlichen Blick auf
Lyon, die Rhone sowie die Saone hat. Sehenswert waren auch die Häuser mit den
Fassadenmalereien, bei denen die Figuren wie lebende Menschen wirkten.
Eine sehr schöne Reise war wieder an ihrem Ausgangspunkt
angelangt und alle fuhren am nächsten Morgen frohgelaunt, aber auch mit etwas
Wehmut, nach Hause.

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